Die RS GROUP GmbH geht mit „Die Digitalaktivierer“ an den Markt, um Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer Prozesse zu unterstützen. Gerade heute, in Zeiten der COVID-Pandemie, hat die Nachfrage nach digitalen Lösungen enorm zugenommen.

Die Digitalaktivierer versprechen eine „komplette digitale Lösung aus einer Hand“. Wir haben mit Ralf Sträter gesprochen, Geschäftsführer der RS GROUP GmbH. Er berät berat seit über 20 Jahren mittelständische Unternehmen und Banken und widmet sich mit Die Digitalaktivierer nun vorwiegend der digitalen Transformation. Wir haben über die Chancen der Digitalisierung gesprochen, die Herausforderungen mittelständischer Betriebe und mögliche Lösungsansätze.

Ralf Sträter 

Die Digitalaktivierer unterstützen mittelständische Unternehmen bei der digitalen Transformation. Was genau bieten Sie an?

Dank unserer Expertise in vielen Bereichen der Digitalisierung haben wir die Möglichkeit, die gesamte Wertschöpfungskette verschiedenster mittelständischer Unternehmen zu digitalisieren und damit zukunftsfähig zu machen. Wir begleiten unsere Kunden in allen Bereichen und helfen ihnen von der allgemeinen Ideenfindung bis hin zur Einführung individueller, digitaler Lösungen. Vor allem aber ist es auch Teil unseres Selbstverständnisses, digitale Trends für unsere Kunden greifbar zu machen und ihnen Wege aufzuzeigen, die Herausforderungen der Digitalisierung in Zukunft zu meistern.

Wir bieten unseren Kunden die Möglichkeit, ihre eigene digitale Transformation zu gestalten, indem wir verschiedene digitale Aktivierungsstrategien auf der Grundlage unseres "Know Your Solution Kerns" anbieten. Der Kern kombiniert die wichtigsten Themen der Digitalisierung: Daten und Prozesse. Unser Kunde kann die für ihn relevanten Themen auswählen und wir entwickeln geeignete Maßnahmen, um die optimale Lösung in den gewünschten Bereichen zu finden und gemeinsam umzusetzen.

Deutschen Unternehmen wird oft vorgeworfen, sie seien nicht mehr innovativ genug und hinkten in puncto Digitalisierung im internationalen Vergleich hinterher. Sehen Sie das auch so?

Ja und Nein. Die meisten deutschen Unternehmen haben inzwischen erkannt, dass eine Digitalisierungsstrategie in Zukunft unerlässlich sein wird. Oft fehlt jedoch noch eine geeignete Lösung für die Implementierung. Aus unserer Sicht ist es wichtig, das Thema nicht weiter aufzuschieben. Häufig wissen die Unternehmen jedoch nicht, wo sie anfangen sollen und haben Angst, sich in der Umsetzung zu verzetteln. Nichtsdestotrotz hat sich in den letzten Jahren in Deutschland viel getan und die Bereitschaft der Unternehmen, sich den Herausforderungen der Digitalisierung zu stellen, nimmt ständig zu. Für uns ist es wichtig, unseren Kunden in dieser Hinsicht Orientierung zu geben, damit sie die Digitalisierung nicht mehr als Problem, sondern als Chance betrachten.

Wir glauben, dass wir in den kommenden Jahren weiterhin große Fortschritte sehen werden. Ein wichtiger Treiber für weitere Entwicklungen im digitalen Bereich ist die verstärkte Zusammenarbeit zwischen Start-Ups und KMUs geworden, wodurch beide Seiten profitieren.  

Was sind die größten Herausforderungen Ihrer mittelständischen Kunden und was sind Ihre Lösungsansätze?

Eine der größten Herausforderungen liegt im Zusammenspiel von Technik, Mensch und Organisation, um die Digitalisierungslücke zu schließen.Viele mittelständische Unternehmen müssen aktuell umdenken und der Bedeutung von spezifischer IT-Kompetenz im Bereich der Digitalisierung noch mehr Aufmerksamkeit schenken. Es gilt nun vorrangig und vor allem langfristig in diesen Bereich zu investieren.

Aktuell ist die Investitionsbereitschaft  oft noch gering und es wird bevorzugt in existierende Strukturen und Prozesse investiert. Wir helfen dem Kunden eine Brücke  zwischen der Weiterentwicklung bestehender Organisations- und IT-Strukturen und dem gleichzeitigen Shift hin zu digitalisierteren Lösungen zu schlagen. Hierbei identifizieren wir gemeinsam mit unseren Kunden die individuellen Chancen der Digitalisierung und aktivieren gemeinsam eine sinnvolle, auf das Unternehmen zugeschnittene Vorgehensweise. Häufig müssen die Entscheidungsträger in mittelständischen Unternehmen erst durch kleinere, greifbare Erfolge überzeugt werden, bevor sie zu größeren Investitionen bereit sind.

Wir, die Digitalaktivierer, kombinieren die Innovationskraft und Flexibilität eines Start-Ups mit der Expertise von über 20 Jahren Beratung in den Bereichen Banking/Finance, Öffentliche Verwaltung und dem deutschen Mittelstand. Basierend auf unseren Erfahrungen aus einer Vielzahl von Digitalisierungsprojekten und den zugrundeliegenden Herausforderungen unserer Kunden haben wir den „Know Your Solution Kern“ entwickelt, welcher eine Plattform für verschiedenste Lösung darstellt, die den Kunden bei seinen konkreten Problemen unterstützt.

Um sich hierunter konkret etwas vorzustellen zu können, hilft ein Beispiel aus der Praxis. Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Personen (Kunden oder Mitarbeiter) in Onlineprozessen eindeutig und zweifelsfrei identifizieren zu müssen. In unserem Modul KnowYourCustomer bieten wir sichere Legitimationsverfahren und damit eine eindeutige Identifizierung, erhöhte Prozessgeschwindigkeiten und nahezu unendliche Skalierbarkeit.

Zudem bestehen immer wieder Bedenken hinsichtlich der Informationssicherheit im Kontext digitaler Lösungen. Wir können durch unsere standardisierten Lösungen hier entgegenwirken und das Vertrauen der Kunden in die Sicherheit und Funktionsfähigkeit erhöhen.

Digitalisierungsprojekte verursachen zu Beginn Kosten und Technologie ersetzt zum Teil die menschliche Arbeitskraft. Beides verursacht in Betrieben Widerstand gegen die Digitalisierung. Wie überzeugen Sie dann den Vorstand, Zukunftsprojekte trotzdem anzupacken?

Es ist wichtig, den Entscheidungsträgern zu zeigen, dass eine Digitalisierungsstrategie inzwischen ein unabdingbarer Erfolgsfaktor ist. Hier geht es darum, die Unternehmen für die Möglichkeiten zu sensibilisieren und durch frühzeitiges Handeln zukünftige Alleinstellungsmerkmale zu schaffen.

Häufig sind es nicht die Vorab-Kosten, die Unternehmen am Handeln hindern, sondern die mangelnde Transparenz hinsichtlich der noch zu erwarteten Kosten. Hierbei hilft es häufig, gemeinsam mit den Unternehmen eine Roadmap zu erarbeiten, um zu erkennen, ab wann sich das Investment in eine smartere, digitale Lösung amortisiert. Wir berücksichtigen die genauen Kundenerwartungen an das Projekt in allen Dimensionen und sind daher in der Lage, die Anforderungen zu erfüllen und innerhalb des vereinbarten Kostenrahmens zu agieren. Zudem sind unsere Lösungen modular erweiterbar. Die Nachhaltigkeit im wirtschaftlichen Sinne spielt bei der Digitalisierung eine zentrale Rolle und wird in unseren Lösungsansätzen stets berücksichtigt.

Im Hinblick auf den Verlust von Arbeitsplätzen durch fortgeschrittene Technologie ist es wichtig, unseren Kunden den möglichen Transformationsprozess der Mitarbeiter aufzuzeigen. Wir sind fest davon überzeugt, dass durch die Automatisierungslösungen der Schwerpunkt der menschlichen Arbeit auf höherwertige Tätigkeiten, weg von repetitiven, nur mittelbar wertschöpfenden Tätigkeiten, verlagert werden kann.  

Zuletzt noch Ihr Ausblick: Die COVID-Pandemie hat die Digitalisierung in vielerlei Hinsicht beschleunigt. Wo sehen Sie für den deutschen Mittelstand in den nächsten Jahren die größten Chancen?

Die aktuelle Pandemie hat einige Unternehmen ins kalte Wasser geworfen und sie teils unvorbereitet zum Handeln gezwungen. Interessanterweise hatte dies den Effekt, dass vielen Mittelständlern die Angst vor der Digitalisierung genommen oder mindestens abgeschwächt wurde. Das Thema „Future Work“ ist in den Vordergrund gerückt. Vor allem das “Schreckgespenst” Home-Office ist verschwunden, weil die Unternehmen erkannt haben, dass die Produktivität in der Regel nicht leidet, häufig sogar steigt und bei der richtigen Lösung auch die Mitarbeiterzufriedenheit davon profitieren kann.

Dieser unfreiwillige Digitalisierungsschub kann zum "Inkubator" für sämtliche Digitalisierungslösungen werden und die Bereitschaft des Mittelstands erhöhen, sich dieser Herausforderung zu stellen. Die Dynamik in den Unternehmen hat sich verändert und wird sich weiter verändern, sodass die Unternehmen in Zukunft aufgeschlossener, innovativer und effizienter agieren werden. Alte Strukturen werden neu interpretiert und weitergedacht.

Darüber hinaus gibt es immer mehr politische Maßnahmen, um für Unternehmen die Digitalisierung zu erleichtern, wie zum Beispiel das Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie „Digital Jetzt“. Viele Start-Ups nutzen die Digitalisierung als Chance für das Entwickeln von Innovationen, um den Mittelstand gezielt bei digitalen Themen zu unterstützen. Zum Beispiel hat Teylor erfolgreich den angestaubten Prozess der Firmenkreditvergabe “rehabilitiert” und End-to-End digitalisiert.

Die Gemeinsamkeit von Teylor und RS GROUP liegt in der Zielsetzung den alten und neuen Herausforderungen unserer Kunden konsequent mit digitalen Lösungen zu begegnen. Im Verbund mit vielen weiteren  inhabergeführten Unternehmen treiben wir die Digitalisierung voran und bilden eine starke und verlässliche Basis für den digitalen Fortschritt in Deutschland.

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